Google bringt BERT-Update nach Deutschland

Es gibt derzeit einen unglaublichen Hype um das Google-BERT-Update. Unter die zahlreichen Aufklärungsversuche zum neuen Google-Algorithmus-Update haben sich auch Fehlinformationen gemogelt. Was denn nun das BERT-Update ist und was es für Auswirkungen auf die Suchmaschinen-Branche hat, erklären wir in folgendem Beitrag.

Verarbeitung natürlicher Sprache

Das Verständnis und die Verarbeitung von Sprache war für Computer von jeher immer schwierig und fehlerbehaftet. Durch Fehlinterpretationen der Eingabe durch die Suchmaschine wurden Benutzer oft auf Seiten weitergeleitet, die nichts mit der eigentlichen Suchaktion zu tun hatten. Speziell das Auslassen bestimmter Präpositionen wie etwa „nach“ oder „für“ sorgten immer wieder für skurrile Suchergebnisse. BERT (Bidirectional Encoder Representations from Transformers) soll den Kontext einzelner Wörter und damit die eigentliche Suchintention besser verstehen. Die Software entstammt der Computerlinguistik. So kommt mit der Verarbeitung natürlicher Sprache (NLP) ein Bereich hinzu, in dem Forscher einzigartige Modelle entwickelten, um bestimmte Arten des Sprachverständnisses für Suchmaschinen nutzbar zu machen.

BERT hat nun auch Einfluss auf 72 weitere Sprachen

Nachdem BERT seit seiner Einführung 2018 (USA) nur in englischer Sprache zur Verbesserung von Suchanfragen zur Verfügung stand, hat die Google-Erweiterung nun auch Einfluss auf 72 weitere Sprachen – die deutsche Sprache eingeschlossen.

Hat das BERT-Update Einflüsse auf den SEO-Bereich?

SEO-Experten gehen nicht davon aus, dass sich das Traffic-Verhalten durch das bessere Verständnis der Suchanfragen groß verändern wird. Amerikanische Unternehmenssprecher erklärten bei der Einführung 2018, dass nur etwa 10% der Suchanfragen vom BERT-Update beeinflusst werden könnten. Davon betroffen seien jedoch nur Websites, die Traffic durch fehlgeleitete Suchanfragen erhalten haben. Trotzdem bedeutet dieser Traffic-Verlust keine Einbußen, da die missverständliche Suche ohnedies keine Conversions eingebracht hätte.

Internet und moderne Medien für jedes Alter

Die Kommunikation hat sich im Gegensatz zu früher in der heutigen Zeit dermaßen verändert, sodass kaum noch jemand Briefe schreibt. Das begann bereits mit dem Telefon, das bis heute dazu beiträgt, sich mit anderen Menschen ohne Verzögerung zu unterhalten.

Wenn heute Oma und Opa mit ihren Enkeln möglichst oft in Kontakt treten wollen, kommen sie um das Internet nicht herum. Das moderne Handy stellt lediglich eine Weiterentwicklung des Festnetztelefons dar. Ein noch weiter fortgeschrittenes Handy, das Smartphone, kann jedoch noch viel mehr, als mit jemandem zu telefonieren. Durch die Darstellung im bewegten Bild können sich die Gesprächsteilnehmer auch noch zusätzlich beim Sprechen sehen. Das stellt sich so dar, als wenn sich die Teilnehmer gegenübersitzen würden.

Endlos scheinendes Wissen übers Internet

Aber das ist noch nicht alles: Wollte man vor einiger Zeit etwas wissen, konnte es bestenfalls im Lexikon nachgeschlagen, in der Zeitung gelesen oder durch Telefonate in Erfahrung gebracht werden. Wie wird das Wetter morgen? Wann fährt der nächste Bus in die Stadt? Wo liegt Polynesien? Heute wird das Internet nach was auch immer befragt und in den allermeisten Fällen kommt in Millisekundenschnelle die Antwort. Das ist mit dem Smartphone genauso wie durch das Tablet und am Computer, wenn man mit dem Internet verbunden ist. Zudem funktionieren die modernen Geräte in der Regel so, dass man sich den Umgang selbst beibringen kann, also als Autodidakt.

Die erklärende Einführung nimmt die Angst vor dem Unbekannten

Es kommt vor, dass eine in diesen Dingen unerfahrene Person nicht von selbst das Internet kennen lernt. Denn ältere Menschen trauen sich häufig nicht an die moderne Technik heran. Auch ist nicht immer der Enkel für eingehende Erklärungen zur Stelle. In diesen Fällen werden Kurse für Senioren angeboten, um den Umgang mit dem Internet und den dazu gehörenden Geräten mithilfe professioneller Seite zu erlernen. Zumeist kann aber schon ein Zwölfjähriger, der mit diesen Techniken ja aufwächst, seinen Großeltern das Wichtigste auf diesem Gebiet beibringen. Der Spaß darüber, dann über die Sozialen Medien wie beispielsweise per WhatsApp mit den Kindern und Enkeln zu kommunizieren, ist unbezahlbar.