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10. März 2010
Ziel: Ausspähen vertraulicher Informationen
Virus auf neuem HTC Magic
Man schließt ein Smartphone an einen PC an. Und die Anti-Virus-Software meldet eine Infektion. Unerfreulich? Ja. Und auch erstaunlich. Denn das Smartphone wurde als neu verkauft.
Eine Mitarbeiterin des Anti-Viren-Software-Herstellers Panda Security hat mehrere bösartige Programme auf einem neu gekauften Exemplar des beliebten Android-Smartphones „HTC Magic“ entdeckt.
Als sie das Smartphone mit einem USB-Kabel an ihren Desktop-PC anschloss, meldete sich die Anti-Viren-Software des PCs (naheliegenderweise „Panda Cloud Antivirus“). Die Software hatte auf dem Smartphone Autorun-Dateien entdeckt, die mit einem Virus infiziert waren. Auf einem PC, der nicht mit einer Anti-Viren-Software geschützt ist, hätte sich der Virus also verbreiten können.
Eine Analyse des Virus ergab, dass es sich bei ihm um einen „Mariposa“-Bot-Client handelte. Das Ziel dieser Software besteht nach Angaben der Panda-Security-Mitarbeiterin darin, vertrauliche Daten vom infizierten PC zu stehlen.
Damit ist die Geschichte allerdings noch nicht ganz zu Ende. Denn im Speicher des Smartphones ffanden sich bei anschließenden Untersuchungen tatsächlich noch zwei weitere bösartige Programme.
Erst vor kurzem hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in seinem Lagebericht zur IT-Sicherheit Deutschlands vor Sicherheitsgefahren gewarnt, die beim Umgang mit Handys und Smartphones vorhanden sind. Es sei empfehlenswert, Smartphones in Bezug auf Sicherheit so wie Computer und Notebooks zu behandeln. Man solle sich also um regelmäßige Sicherheits-Updates und um einen Virenschutz kümmern.
Anti-Virus-Software
Über folgende Links finden Sie im Mobile2Day-Shop Programme, die Smartphones der Betriebssysteme Windows Mobile, Symbian und Android vor der Bedrohung durch bösartige Software schützen:
Anti-Virus-Software für Windows Mobile und Symbian
Anti-Virus-Software für Android
(HS)
Quellen: • Panda Research Blog • Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
Bildquelle: HTC
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